FDP Oberbayern

Mühldorfer und Altöttinger FDP Neujahrsemfpang – virtuell und doch nah bei den Menschen

Trotz der Corona Krise wollten die Kreisverbände der FDP Mühldorf und Altötting nicht auf ihren traditionellen Neujahrsempfang verzichten und so wurde dieser am 14.02.2021 moderiert von Peter Corticelli und dem Altöttinger FDP-Kreisvorsitzendem Konrad Kammergruber online abgehalten.

Vieles war anders in diesem Jahr. Anstatt gemeinsam in der Sonne zu sitzen und miteinander anzustoßen, saßen die knapp 100 Gäste in ihren heimischen Wohnzimmern und hörten gespannt der Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Sandra Bubendorfer-Licht und den Rednern zu. Viele der angemeldeten Teilnehmer mit einem Prosecco in der Hand, den die Abgeordnete zusammen mit ihren Helfer ihnen kontaktlos vor die Haustür gestellt hatten.

Das dominante Thema: die Corona-Krise und die damit verbundenen Zukunftsperspektiven. „Die Planlosigkeit der Regierung in der Pandemie ist erschreckend“, befand Sandra Bubendorfer-Licht, „der Bundestag müsse stärker in die Entscheidungen eingebunden werden.“ Die Menschen erwarten für das Vorgehen klare Perspektiven, Einzelhandel und Gastronomie werden durch die schärfsten Einschränkungen der Grundrechte seit Bestehen der Bundesrepublik in den Ruin getrieben.

Dem konnte der Generalsekretär der FDP Dr. Volker Wissing nur zustimmen und ergänzte, man müsse sich dem Wirtschaftswachstum mehr zuwenden, um die hohe Staatsverschuldung auf Grund der Corona-Krise zu bewältigen. Aber nicht nur die Pandemie ist eine Aufgabe, die es zu bewältigen gilt: Auch Klimawandel, Energiewende, die europäische Staatsverschuldung, Digitalisierung und Transformation im Verkehr „dürfen nicht gegeneinander, sondern miteinander in Angriff genommen werden.“.

Die Landräte Maximilian Heimerl (CSU) aus Mühldorf und Erwin Schneider (CSU) aus Altötting brachten zur Sprache, dass die Akzeptanz der Menschen für die Maßnahmen sinke: Der Einzelhandel müsse schließen, die Supermärkte dürfen aber ihr komplettes Sortiment verkaufen. Beide äußerten sich jedoch optimistisch, dass im Frühjahr oder Sommer „vorsichtige Normalität“ einkehren werde, auch mit dem Blick auf den Impfstoff, der in Kürze zur Verfügung stehen werde. Für Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl (FM) steht fest, dass sich die EU in der Corona-Krise nicht mit Ruhm bekleckert habe. Waldkraiburgs 3. Bürgermeisterin Karin Bressel (UWG) bemerke, dass das öffentliche Leben zum Stillstand gekommen sei.

Hoffnung auf Lockerungen der Beschränkungen für Menschen und Wirtschaft hatte MdB Thomas Hacker (FDP). Er forderte zudem, Menschen weltweit zu unterstützen, die für Freiheit und Menschenrechte demonstrieren.

Über die aktuellen Inzidenzzahlen und der Situation der Krankenhäuser der beiden Landkreise informierte der Vorstandsvorsitzende des InnKlinikums Altötting und Mühldorf Thomas Ewald. Er betonte die Bedeutung der Nähe zu den Corona-Mutationsgebieten Tschechien und Österreich. Die Kliniken seien an der Belastungsgrenze entlanggeschrammt, die Versorgung konnte aber immer gewährleistet werden. Den Politikern gab er seinen

Wunsch, den Rettungsschirm II nachzubessern, um die Klinikmitarbeiter zu unterstützen mit nach Berlin.

Musikalisch begleitet wurde der Empfang von Oliver Mayer, der ursprünglich in kurzen Einspielern gesanglich die Veranstaltung untermalen sollte – auf Grund von technischen Problemen allerdings nur im Nachgang auf dem FDP Mühldorf YouTube Kanal zu bewundern war.

Im Anschluss an den ersten virtuellen Mühldorfer und Altöttinger Neujahrsempfang hatten die Bürger noch die Möglichkeit, sich einen Neujahrsempfangsprosecco kontaktlos am Mühldorfer Bürgerbüro von Sandra Bubendorfer-Licht am Stadtplatz abzuholen.
Der erste Mühldorfer und Altöttinger virtuelle Neujahrsempfang war ein voller Erfolg, hoffentlich können wir nächstes Jahr alle wie gewohnt zusammen sitzen und uns über das gehörte persönlich austauschen.